„Es gibt keine schlechten Mannschaften, Marschall. Es gibt nur schlechte Offiziere.“
(Napoleon I. Bonaparte )

 

Unternehmensführung
Jedes Unternehmen wird von mindestens einer Person geleitet – in der Regel handelt es sich hierbei um den Geschäftsführer.  
Bei erfolgreicher Expansion entwickeln sich weitere Hierarchie- und Führungsebenen, die weitere Führungspersönlichkeiten unentbehrlich machen.  
 
Doch was genau bedeutet eigentlich Führung und welche verschiedenen Führungsstile gibt es?

Führung bedeutet vor allem, Mitarbeiter bzw. ihr Handeln gewollt dahingehend zu beeinflussen, dass diese ein angestrebtes Ziel erreichen. Es handelt sich hierbei um eine bewusste Tätigkeit, um bspw. Strategien, Entscheidungen und Ziele durchzusetzen. Führung ist notwendig, da die Unternehmensziele nur gemeinsam erreicht werden können.  
Es findet ein kommunikativer Prozess statt, welcher sich hinsichtlich verschiedener Führungsmodelle unterscheidet. 

 

“Du musst jeden Tag entscheiden, wer den Preis für Deine Führung zahlt: Du oder Deine Leute”
-Kevin Leman

 

Zu differenzieren gilt es zwischen dem Management by Direction and Control (MbC), Management by Delegation (MbD), Management by Objectives (MbO), Management by Systems (MbS), Management by Exception (MbE) sowie Management by Motivation (MbM). Bei diesen Konzeptionen handelt es sich um Modelle, welche sich auf das ganze Unternehmen beziehen und sich teilweise schwer voneinander abgrenzen lassen. 

Zum besseren Verständnis folgt eine kurze Beschreibung der einzelnen Konzeptionen:

1. MbC: Die Führungskraft führt hier vor allem durch Autorität, Regeln und Kontrolle. Eigeninitiative und Engagement wird behindert und eingeschränkt.

2. MbD: Führung erfolgt durch die Übertragung von Aufgaben an verschiedene Mitarbeiter (Delegation). Somit kommt dem Mitarbeiter eine hohe Eigenverantwortung und Entscheidungsbefugnis zu. Bekannt ist diesbezüglich das Harzburger Modell, welches von R. Höhn in Bad Harzburg an der Akademie für Führungskräfte entwickelt wurde. In diesem hierarchisch gegliederten Modell müssen die Mitarbeiter die Verantwortungen, die von der jeweiligen Führungskraft an sie übertragen werden, gewissenhaft und gerne übernehmen, damit Führung hier gelingen kann. 

3. MbO: Innerhalb dieses Konzeptes werden Zielvereinbarungen oder Planvorgaben getroffen, welche der Mitarbeiter innerhalb eines bestimmten Zeitraumes und im Sinne des SMART-Prinzips einhalten muss. 

4. MbS: Innerhalb einer Systemsteuerung werden hier Abläufe organisiert und verwaltet, sodass Führung in Regelkreisen fest verankert wird. 

5. MbE: In einem gewissen Rahmen können die Mitarbeiter innerhalb des Management by Exception eigenverantwortlich handeln, sodass die Führungskräfte nur bei Problemen eingreifen sollen („Prinzip der Regel Ausnahme“). Negativ zu erachten ist allerdings, dass die Mitarbeiter häufig an Demotivation leiden, da eine unterstützende und begleitende Führungskraft vollständig fehlt. 

6. MbM: Führung gelingt hier durch die Steuerung der Motivation jedes Einzelnen, da dieses Konzept der Theorie zugrunde liegt, dass „materielle Wertschätzung“ nur temporär zu einer Steigerung der Arbeitsleistung der Mitarbeiter führt – vielmehr ist es hier von Bedeutung, jeden Mitarbeiter individuell mit Hilfe methodischer und systematischer Anreize zu motivieren. 

 


Jedes dieser Modelle hat sowohl Vor- als auch Nachteile. 
 
Wichtig ist hierbei zu erklären, dass es keine sogenannte “ideale Führungspersönlichkeit” gibt! Dies kann lediglich als subjektive Beschreibung dienen, jedoch niemals auf jedweden Mitarbeiter angewendet werden. 

Falls Sie Interesse an einer Zusammensetzung wichtiger Qualitäten einer Führungspersönlichkeit haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail oder kontaktieren Sie uns telefonisch. Wir würden uns freuen, Ihnen weiterzuhelfen. 

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